Gebühren steigen 2017 in Wien weiter

Bild: Fotolia / Symbolfoto

Jetzt wird es ernst: In wenigen Wochen tritt die bereits im Sommer angekündigte Valorisierung bei den Gebühren in Wien in Kraft. Ein durchschnittlicher Haushalt, so Stadträtin Renate Brauner (SP), werde ab 2017 monatlich 1,46 Euro mehr zahlen.

Von der Valorisierung betroffen sind Wasser, Abwasser und die Müllabfuhr. Auch die Preise für Parkscheine steigen, sowie die Abschlepp-Gebühren. Im Schnitt beträgt die Teuerung 3,3 Prozent. Die Details:

Müllabfuhrabgabe (Umleersystem): Grundbetrag für eine Entleerung eines Sammelbehälters mit 110 und 120 Liter Inhalt: von 4,41 auf 4,56 Euro (+ 15 Cent)

Abwassergebühr: von 1,97 Euro auf 2,04 Euro je Kubikmeter (+ 7 Cent)

Wasserbezugsgebühr: für jeden Kubikmeter abgegebenes Wasser: von 1,80 Euro auf 1,86 Euro (+ 6 Cent)

Wasserzählergebühren (jährlich): für Wasserzähler mit einer Anschlussgröße:


bis zu 13 mm lichten Durchmesser 24,95 (bisher 24,15) Euro (+ 80 Cent)
über 13 bis 25 mm lichten Durchmesser 49,88 (bisher 48,29) Euro (+ 1,59 Euro)
über 25 bis 40 mm lichten Durchmesser 74,83 (bisher 72,44) Euro (+ 2,39 Euro)
über 40 bis 60 mm lichten Durchmesser 99,77 (bisher 96,58) Euro (+ 3,19 Euro)
über 60 bis 80 mm lichten Durchmesser 49,66 (bisher 144,88) Euro (+ 4,78 Euro)
über 80 bis 100 mm lichten Durchmesser 199,54 (bisher 193,17) Euro (+ 6,37Euro)
über 100 mm lichten Durchmesser 299,31 (bisher 289,75) Euro (+ 9,56 Euro)

Auch Parken und Falschparken werden teurer

In der Kurzparkzone kostet die halbe Stunde statt 1 Euro ab Jänner 1,05 Euro. Falschparker müssen künftig um neuen Prozent mehr fürs Abschleppen zahlen. Der Abtransport eines Pkw wird dann 264 statt 242 Euro kosten. 

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