Geld gebunkert: 70 Spuren führen nach Österreich

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Nach den Panama-Papers sind nun brisante Infos aus der Steueroase Bahamas aufgetaucht. In den Unterlagen gibt es nicht nur Hinweise auf die Alpenrepublik - sondern auch auf prominente Politiker.

Nach den Panama-Papers sind nun brisante Infos aus der Steueroase Bahamas aufgetaucht. In den Unterlagen gibt es nicht nur Hinweise auf die Alpenrepublik – sondern auch auf prominente Politiker.

Die Bahamas gelten – wie Panama – schon lange als Paradies, in dem Reiche Geld steuerschonend bunkern können. Jetzt hat die "Süddeutsche Zeitung" ihr zugespielte Details zu 175.800 dort registrierten Firmen, Fonds und Stiftungen enthüllt. Fazit: In den 1,3 Millionen Dokumenten kommt Österreich rund 70 Mal vor, namentlich genannt wird Magic-Life-Gründer Cem Kinay.

Er steht wegen Bestechungsvorwürfen längst auf der Interpol- Fahndungsliste. Pikant: Auch Ex-EU-Kommissarin Neelie Kroes war laut Unterlagen von 2004 bis 2009 Direktorin der im Karibik-Staat angesiedelten Mint Holding. Kroes spricht von einem "Formalfehler", sie habe den Job nie ausgeübt. Ebenfalls zu finden: die britische Innenministerin Amber Rudd und Kanadas Finanzminister Bill Morneau.

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