General Motors bittet USA um Teilverstaatlichung

Der schwer angeschlagene Automobilkonzern General Motors (GM) lässt mit einem neuen Sanierungsplan aufhorchen. Man will dem Staat die Hälfte seiner Anteile überlassen, wenn man GM im Gegenzug die Hälfte seiner Schulden in der Höhe von 11,6 Millarden US-Dollar erlässt.
Den restlichen Gläubigern bietet man an, die 27 Millarden US-Dollar Schulden in eine zehnprozentige Unternehmensbeteiligung umzuwandeln. Außerdem muss General Motors in den USA weitere 21.000 Stellen streichen und mehrere Werke schließen. Sollten diese Maßnahmen nicht greifen, bleibt dem Autoerzeuger aus Detroit nur der Gang in die Insolvenz.

Unterdessen hat Daimler sich endgültig von der GM-Tochter Chrysler getrennt. Das Unternehmen löst sich von seinen Anteilen, die 19,9 Prozent ausmachen. Das kostet die Deutschen umgerechnet 200 Millionen US-Dollar. Noch dazu musste Daimler im ersten Quartal 2009 einen Verlust von 1,3 Millarden Euro hinnehmen, im Vorjahr waren es im selben Abschnitt noch 1,3 Millarden Euro Gewinn.

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