Gestohlene SPÖ-Zwerge: Justiz sucht nicht weiter

Bild: SPÖ Vorarlberg

Die Wahlkampf-Zwerge der SPÖ haben in den vergangenen Wochen bis nach Übersee Berühmtheit erlangt. Nach dem Verschwinden von über 400 "Coolmen" hatten die Vorarlberger Sozialdemokraten eine Aktion der politischen Gegner vermutet und Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch zog nun einen Schlussstrich unter die Causa.

hatten die Vorarlberger Sozialdemokraten eine Aktion der politischen Gegner vermutet und Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch zog nun einen Schlussstrich unter die Causa.

Sowohl das Verfahren wegen des Diebstahls von 400 der Werbefiguren als auch das gegen vier mutmaßliche "Coolmen"-Diebe ist beendet. In letzterem Fall sind zwar die Täter ausgeforscht, der Vorsatz des Diebstahls war aber aus tatsächlichen Gründen nicht nachweisbar. Schließlich hatte SPÖ-Chef Michael Ritsch von Anfang an betont, dass jeder, der einen der Gartenzwerge haben wollte, ein Exemplar mit nach Hause nehmen könne.

Anhänger der SPÖ hatten sich Ende August in Langen bei Bregenz selbst und die vier "Freunde" der Wahlkampfmaskottchen dabei ertappt, als sie 15 Zwerge von Laternenmasten abschnitten und mitnahmen. Einer der Männer soll ein Gemeindevertreter einer ÖVP-nahen Bürgerliste gewesen sein, hatte die SPÖ damals kundgetan. Die ÖVP bestritt jeden Zusammenhang mit der Partei.

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