Gewalt-Trio scheitert an anständigem Kärntner (21)

Mitglieder des EKO Cobra. (Symbolbild)
Mitglieder des EKO Cobra. (Symbolbild)Sabine Hertel
Die drei mutmaßlichen Kriminellen wollten einen 21-Jährigen mit aller Gewalt dazu zwingen, für sie Kokain zu verkaufen. Am Ende kam die Polizei.

Erpressung, Gefährliche Drohung, Körperverletzung und Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz – wegen dieses ganzen Katalogs an Straftaten müssen sich bald drei Russen im Alter zwischen 23 und 31 Jahren vor der Kärntner Justiz verantworten.

Das Trio hatte bereits am 4. November einen 21-Jährigen unter einem Vorwand zu einem Parkplatz in Klagenfurt am Wörthersee gelockt und ihn erpresst. Der junge Mann sollte für die mutmaßlichen Kriminellen zum Kokain-Dealer werden.

Brutal zusammengeschlagen

"Da der 21-Jährige nicht zustimmte, wurde er massiv mit dem Umbringen bedroht und zusammengeschlagen", berichtet die Kärntner Polizei am heutigen Montag. Als "Ersatzleistung" für seine Weigerung hätte er am Freitag den drei Schlägern mehrere Tausend Euro übergeben sollen. 

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde auch die Freundin des 21-jährigen, die bei der Auseinandersetzung Anfang November anwesend war, mit dem Umbringen bedroht.

Festnahme durch Cobra

Aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angeordneten Haftbefehls wurden die drei Tatverdächtigen von Beamten des Einsatzkommandos Cobra und des Landeskriminalamts festgenommen.

Die beiden Hauptverdächtigen (31, 23) wurden in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Der Dritte wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt auf freiem Fuße angezeigt.

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