Glawischnig beklagt "schlechten Stil" des Ministers

"Überrascht" hat Grünen-Chefin Eva Glawischnig die Kritik von Andrä Rupprechter. Der VP-Umweltminister warf den Ökos vor, "Verbotspartei" zu sein, Klimaschutz als Belastung zu verkaufen.

"Überrascht" hat Grünen-Chefin . Der VP-Umweltminister warf den Ökos vor, "Verbotspartei" zu sein, Klimaschutz als Belastung zu verkaufen.

"Das ist schlechter Stil", so Glawischnig. "Wir sind Partner beim Klimaschutz und unterstützen jede Maßnahme, die einkommensschwachen Familien den Umstieg auf effiziente Haushaltsgeräte oder Elektroautos ermöglicht." Der Minister habe die Umbruchstimmung nach Abschluss des Klimavertrags von Paris 2015 nicht genützt. "Er hat ein Gesetzespaket verabschiedet, in dem viel Unsinn steht, das Umwelt-Engagierten die Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen schwer macht. Ohne uns!"

Über E-Mobilität werde viel geredet, "aber wo bleiben die E-Tankstellen?", so Glawischnig. Ihr Angebot: "Subventionen von Öffi-Tickets und finanzielle Unterstützung für Familien, die effiziente Haushaltsgeräte kaufen, würden wir sofort mitbeschließen."

(enu)

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