Herzloser Schiri löst bei EM Elfmeter-Drama aus

Drama bei der U17-EM in England! Irland scheiterte im Viertelfinale im Elferschießen an Holland – wegen eines kleinlichen Schiris.

Fingerspitzengefühl ist für Zbynek Proske ein Fremdwort. Der tschechische Referee leitete bei der U17-EM in England das Viertelfinale zwischen Holland und Irland. Nach 120 Minuten stand es 1:1, das Elferschießen musste entscheiden.

Es sollte eines für die Geschichtsbücher werden. Iren-Goalie Jimmy Corcoran parierte spektakulär einen Strafstoß, riss die Arme in die Höhe, jubelte.

Sekunden später die Ernüchterung. Schiri Proske erklärte den Versuch – und damit die Parade – für ungültig, zückte Gelb-Rot und schloss Corcoran aus. Der junge Keeper konnte es nicht fassen, Tränen schossen in seine Augen.

Bewegung vor Schuss

Doch was war passiert? Der Goalie hatte sich vor dem Schuss von der Torlinie bewegt. Rein regeltechnisch ist der Ausschluss gedeckt, auch wenn das "Vergehen" selten gepfiffen wird – vor allem in einem EM-Viertelfinale.

Der Elfer wurde im Anschluss wiederholt. Im Tor stand nun Innenverteidiger Oisin McEntee. Der war gegen den Schuss von Hollands Daishawn Redan chancenlos. Die Niederlande gewann mit 5:4 und steht im Semifinale.

Sehen Sie hier die kuriose Szene im Video:

(red)

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