Gorbach-Sprecher sicherte sich rettungsgasse.at

Die Rettungsgasse macht derzeit nicht nur vielen Autofahrern zu schaffen, auch dem früheren Sprecher des ehemaligen Verkehrsministers Hubert Gorbach, Martin Standl, hat sie kein Glück gebracht.

Die macht derzeit nicht nur vielen Autofahrern zu schaffen, auch dem früheren Sprecher des ehemaligen Verkehrsministers Hubert Gorbach, Martin Standl, hat sie kein Glück gebracht. Wie derstandard.at berichtete, sicherte sich Martin Standl mit seinem PR-Unternehmen Consultas die Domainnamen "rettungsgasse.at", "rettungsgasse.co.at" und "rettungsgasse.or.at". Mit einem Verkauf dieser Domainnamen an die Asfinag scheiterte er aber, laut Webstandard war es eine Frage des Preises.
Im August 2011 tauchte die Seite laut dem Onlineportal das erste Mal im Netz auf, einen Monat nach dem Entschluss im Ministerrat, die Rettungsgasse im Jänner 2012 einzuführen. "Man musste kein Prophet sein, um zu wissen, dass die Rettungsgasse auch bei uns eingeführt wird", sagte Standl zum WebStandard. "Das Thema stand ja seit Jahren auf der politischen Agenda."
Verkauf scheiterte

Ein Angebot an die Asfinag scheiterte jedoch, berichtete derstandard.at. "Er hat zu einem extrem hohen Preis angeboten", sagte Asfinag-Sprecher Christian Spitaler. Man habe daher abgelehnt. Die Asfinag sicherte sich stattdessen die - frei verfügbare - Domain rettungsgasse.com.
Keine Infos zur Rettungsgasse auf rettungsgasse.at

Auf rettungsgasse.at finden sich statt Informationen über die neue Verkehrsregelung nun Beiträge, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Internetdienstleister der Homepage ist übrigens das Wiener IT-Unternehmen McWeb, an dem unter anderem Walter Asperl, Büroleiter des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf (FPÖ), beteiligt ist, wie eine Domainabfrage ergab.
APA/red.

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