Größte Bank der Welt hat Konzession für Österreich

In Wien soll ein Hauptquartier der chinesischen Großbank Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) entstehen. Sie hat grünes Licht bekommen.
Die ICBC hat am Dienstag die Konzession zur Durchführung von Bankgeschäften von der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten, teilt die Finanzmarktaufsicht (FMA) mit. Vorgesehen ist, dass in Wien ein Hauptquartier der größten Bank der Welt entsteht, von dem aus Bankgeschäfte in Südosteuropa betrieben werden sollen. Privatkunden will die Bank keine betreuen.

Dafür sollen allerdings "mehrere hundert neue Arbeitsplätze" entstehen, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bereits im April bei einem China-Besuch anklingen ließ. Kurz hatte damals mit einer österreichischen Delegation die Großbank besucht und ICBC-Chef Yi Huiman getroffen. Schon damals erklärte er, eine Andieselung in Österreich sei "ein starkes Signal".

In Österreich soll das neue entstehende Konstrukt ICBC Austria Bank GmbH heißen und sich um die "Begleitung chinesischer Aktivitäten und die Unterstützung von Großinvestments" kümmern. Die ICBC zählt zu den ganz großen Riesen am Finanzmarkt, machte 2017 einen Gewinn von 36 Milliarden Euro bei einer Bilanszumme von 3,3 Billionen Euro. (red)

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