Häftling freute sich auf Entlassung, dann passierte das

Der Häftling (34) sitzt in Linz im Gefängnis.
Der Häftling (34) sitzt in Linz im Gefängnis.Bild: justiz.gv.at
Ein 34-Jähriger wollte seine zweimonatige Haftstrafe aus einer früheren Verurteilung absitzen. Er hätte bald freikommen sollen, doch daraus wird nix.

Kuriose Geschichte aus dem Mühlviertel um einen 34-jährigen Rohrbacher, der mehr als amtsbekannt ist.

Der 34-Jährige hatte aus einer früheren Verurteilung noch eine zweimonatige Haftstrafe abzusitzen, ging quasi "freiwillig" ins Gefängnis, damit er sie endlich hinter sich bringen konnte.

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Allerdings wird es bis zu seiner Entlassung jetzt deutlich länger dauern. Und das ist der Grund dafür:

In der Nacht auf 29. August war bei zwei Juwelieren in Rohrbach (OÖ) eingebrochen worden. Beim ersten Geschäft erfolgreich, Schmuck um mehrere Tausend Euro kamen weg. Beim zweiten Geschäft erfolglos – das Sicherheitsglas konnte nicht geknackt werden.

Der Schmuck wurde dann in Linz in einem Pfandhaus versetzt. Und über das Pfandhaus kam die Kripo dem Täter auf die Schliche. Lange suchen brauchten sie ihn aber nicht.

Es wird jetzt dann doch länger dauern

Denn: Bei dem Verdächtigen handelte es sich um jenen Rohrbacher (34), der in der Zwischenzeit seine zweimonatige Strafe aus einer früheren Verurteilung absitzen wollte. Die zwei Monate wären jetzt eigentlich bald vorbei gewesen – doch wegen der Juwelier-Einbrüche wird aus den zwei Monaten jetzt doch eine etwas längere Gefängniszeit werden.

Übrigens: Rund fünf Jahre seines Lebens verbrachte der einschlägig vorbestrafte Rohrbacher ohnehin bereits in Gefängnissen.

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