Hamilton: "Das Reden erledige ich auf der Strecke"

Bild: Kamran Jebreili (AP)

Drei Tage vor dem Formel 1 Grand Prix von Bahrain ist für Lewis Hamilton die Auseinandersetzung mit Nico Rosberg beendet. "Es gibt kein Problem zwischen mir und Nico", stellte der Brite am Donnerstag an der Rennstrecke in Sakhir klar. Beide wollen sich nur noch auf der Piste "bekriegen". Wie im letzten Jahr...

Drei Tage vor demist für Lewis Hamilton die Auseinandersetzung mit Nico Rosberg beendet. "Es gibt kein Problem zwischen mir und Nico", stellte der Brite am Donnerstag an der Rennstrecke in Sakhir klar. Beide wollen sich nur noch auf der Piste "bekriegen". Wie im letzten Jahr...

Denn in Bahrain lieferten sich Hamilton und Rosberg den erbittertsten Fight der Saison. Über mehrere Runden hinweg kämpften beide Mercedes-Piloten um den Sieg im Wüstenstaat. Am Ende machte der spätere Weltmeister das Rennen. Hamilton will Auseinandersetzungen mit dem Deutschen abseits der Rennstrecke vermeiden. Gekämpft soll nur noch am Asphalt werden. "Alles, was außerhalb des Autos passiert, interessiert mich nicht besonders", wird der 30-Jährige bei "motorsport-total" zitiert. 

Aus zu voreiligen Aussagen abseits des Kurses scheint Hamilton gelernt zu haben: "Das Reden erledige ich auf der Strecke. So mache ich das, seitdem ich acht Jahre alt bin." Nach drei eingefahrenen Pole Positions und ebensovielen Rennergebnissen vor dem Deutschen liegt der Ball nun bei Rosberg. Der 29-Jährige ist nun gefordert. Der Stimmung in der Box tue das aber keinen Abbruch: "Wir sind erwachsen und kommen darüber hinweg", so der amtierende Weltmeister. 
Hamilton gibt sich als Teamplayer

Im Vergleich zu den letzten Wochen präsentiert sich der Brite wieder als Teamplayer. Nicht sein persönlicher Erfolg steht im Vordergrund: "Wir wollen so fahren, dass am Ende für das Team das Beste herauskommt und so viele Punkte wie möglich eingefahren werden." Als WM-Leader hat Hamilton da auch leicht lachen. In der laufenden Saison konnte ihm Rosberg noch nicht das Wasser reichen.

Eine erneute Diskussion wegen des Langsam-Fahrens des Weltmeisters in China, um Verfolger Rosberg das Rennen zu ruinieren, ließ der 30-Jährige nicht noch einmal aufkommen. "Wir haben darüber nach dem Rennen gesprochen. Manche Leute haben meine Worte so gedreht, wie sie sie drehen wollten", antwortete der Weltmeister kühl. 

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