Hattrick: 3. Nachwuchs bei Springtamarinen

Freude im Wiener Haus des Meeres: Zum bereits dritten Mal sorgten die südamerikanischen Springtamarine für Nachwuchs. Das süße Affenbaby tollt schon jetzt durchs Tropenhaus.
Die Springtamarine scheinen sich im Tropenhaus des Haus des Meeres (Mariahilf) wirklich sehr wohl zu fühlen, denn verlässlich alle sechs Monate erblickt hier ein Jungtier das Licht der Welt. Nun bereits zum dritten Mal, damit machen die Krallenaffen den Hattrick voll.

Gab es beim ersten und zweiten Jungtier, die beide von unterschiedlichen Weibchen geboren wurden, noch Sorge, ob die jungen Mütter mit dieser Herausforderung zurechtkommen, zeigt sich bei Baby Nummer drei bereits deren ganze Routine. Und so mischte sich die frisch gebackene Mama schon am nächsten Tag mit ihrem Sprössling unter ihre Artgenossen und zeigte sich auch in unmittelbarer Nähe der Besucher.

Äffchenbande nun mit acht Mitgliedern

Mittlerweile ist der kleine Bengel fixer Bestandteil der nun achtköpfigen Affenfamilie und wird auch von seinen älteren Geschwistern Elvira und Rufus gern mal auf deren Rücken auf Entdeckungsreise mitgenommen. Das sieht dann manchmal etwas seltsam aus, immerhin sind sie zum Teil nicht viel größer als ihr jüngeres Geschwisterchen. Dann kann es schon mal passieren, dass sogar der Eindruck entsteht, einer der jungen Affen hätte zwei Köpfe.

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Das kleine Nesthäkchen ist praktisch schon überall mit von der Partie, nur mit den beiden Weißkopf-Saki Brüdern darf es noch nicht spielen, das sehen Mama und Papa dann doch nicht so gern und mischen sich sofort ein.

Dabei geben die beiden deutlich größeren Affen hervorragende Spielkameraden ab, was die beiden anderen Jungaffen wohl sofort bestätigen würden. Denn sie sind die einzigen, die von ihnen sogar aufgefordert werden, sie anzuspringen und mit ihnen herum zu balgen.

"Ein wunderbares Beispiel dafür, wie Gemeinschaftshaltung verschiedener Tierarten eine enorme Bereicherung darstellen kann. Während die beiden größeren Affen liebevolle Onkel sein dürfen, bekommen die beiden Jungaffen einen lebendigen Punchingball zum Spielen - und alle haben Spaß", freut sich Haus des Meeres-Direktor Michael Mitic.

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