Heinz Fischer fordert mehr Geld fürs Bundesheer

Bundespräsident Heinz Fischer verlangt von der Regierung ein Investitionspaket für das Bundesheer. Zwar sagt der Oberbefehlshaber im "Kurier", dass das Sparprogramm abzuarbeiten ist, danach müsse aber Geld für die Landesverteidigung fließen. Das sei "unabdingbar", um das Heer in seiner Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Bundespräsident Heinz Fischer verlangt von der Regierung ein Investitionspaket für das Bundesheer. Zwar sagt der Oberbefehlshaber im "Kurier", dass das zu erhalten.

"Eventuell" schon im kommenden Jahr sollen jene 30 Millionen aufgewendet werden, die für die Attraktivierung des Grundwehrdiensts versprochen wurden: "Und dann geht's unabhängig davon los mit einem auf mehrere Jahre gestrecktem Investitionspaket." Bedarf sieht der Bundespräsident etwa bei Fahrzeugen, Hubschraubern und Flächenflugzeugen.

Kein "Herumzipfeln" an Wehrpflicht

Vehement Nein sagt Fischer sowohl zu einer Reduktion der Auslandseinsätze als auch zu einer Abkehr von der Wehrpflicht. Bei ersterem Punkt verweist der Präsident auf die Sicherheitsstrategie, die 1.100 Mann im Auslandsdienst vorsieht, bei zweiterem auf die Volksbefragung, die ein deutliches Ja zum Präsenzdienst gebracht hat: "Jedes nachträgliche Herumzipfeln am Ergebnis ist respektlos gegenüber der Bevölkerung."

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