Blutige Attacke in Wien

Held rettet Mädchen – aber Messermann bleibt frei

Zivilcourage: Ein 16-Jähriger setzt sich für ein geschlagenes Mädchen ein. Danach wird er mit einem Messer angegriffen und verletzt.
Maxim Zdziarski
18.05.2024, 16:55
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Unfassbarer Vorfall am Samstag in der Wiener Donaustadt: Ein Mädchen soll Am Heidjöchl in einem Park von einem Jugendlichen geschlagen worden sein. Zwei Teenager (16 und 14 Jahre alt) bekamen das mit und schritten ein. Die Rechnung für ihren Mut wurde ihnen wenig später eiskalt serviert.

Kurz nach dem Vorfall versammelten sich rund ein Dutzend Teenager in dem Park – junge Männer, die offenbar nur eines im Sinn hatten: Rache an den beiden Helfern. Wie die Mutter eines der Opfer gegenüber "Heute" erzählt, soll die Jugendbande ihren Sohn (16) festgehalten haben, einer der mutmaßlichen Haupttäter schlug dann mehrmals auf den Burschen ein.

Messer-Attacke vor eigener Haustür

Als sich dieser schließlich losreißen konnte, habe ihn einer der Verdächtigen mit einem Messer bis zur Haustür verfolgt und weiter angegriffen. Die Flucht in das Wohnhaus gelang dem 16-Jährigen mit letzter Kraft. Mit Schnittverletzungen am Ohr sowie am Arm, zahlreichen Prellungen, sowie einer Gehirnerschütterung rettete sich der Teenager in die Wohnung.

Angreifer bleiben frei

Während der Lehrling noch immer an den Verletzungen leidet, sind die Bandenmitglieder und auch der hauptverdächtige Messer-Teenie weiterhin auf freiem Fuß. Zudem kursiert ein Video in den sozialen Medien von den brutalen Attacken. Die Eltern des 16-Jährigen fühlen sich machtlos und suchen mittlerweile nach einer neuen Wohnung.

„Wir haben Angst vor Racheaktionen und müssen hier wegziehen.“
Vierfache Mutter aus der Wiener Donaustadt

Schräg, skurril, humorvoll, täglich neu! Das sind die lustigsten Leserfotos.

Die sechsköpfige Familie ist erst vor kurzem aus der Wiener Landstraße in die Donaustadt gezogen. Im Nachhinein ein schlimmer Fehler, wie die 36-jährige Mutter erzählt. Während die Polizei ihre Ermittlungen führt, hofft die besorgte Wienerin, dass die brutale Schlägerbande endlich hinter Gittern landet.

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