Hepatitis - Tausende Österreicher leiden daran

Eine Ansteckung mit Hepatitis ist vor allem deshalb so problematisch, weil sie oft erst sehr spät erkannt wird. Die Leber wird schwer geschädigt, Experten fordern schon seit Jahren routinemäßige Kontrollen bei Risikogruppen. Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag, die Infektionskrankheit ist in aller Munde.

Weltweit gesehen ist Hepatitis eines der großen gesundheitlichen Probleme. 4.000 Menschen sterben tagtäglich an der Infektion, am schlimmsten betroffen ist der afrikanische Raum. In Österreich leiden rund 120.000 Menschen an Hepatitis B oder C, jedes Jahr stecken sich weitere 2.000 Österreicher an. 
Hepatitis C ist in 93 Prozent aller Fälle behandelbar, das große Problem sind die Kosten. Rund 700 Euro kostet eine Tablette, . Die Behandlung schlägt gut an, ist aber aufgrund der enormen Kosten Schwerkranken vorbehalten.

Hepatitis A 

Die Übertragung erfolgt häufig über kontaminiertes Trinkwasser, auch verunreinigte Nahrungsmittel können eine Infektion auslösen. Anzeichen für eine Erkrankung sind Fieber, Müdigkeit, Übelkeit und Durchfall. Klassisches Anzeichen ist weiters eine Gelbfärbung der Augen. Eine Impfung kann vor eine Ansteckung schützen.

Hepatitis B

Auch hier kann eine Impfung schützen. Das Virus ist rund . Blut und Speichel sind Hauptübertragungsquellen.

Hepatitis C

Die ehemalige Badenixe Pamela Anderson entwickelte sich als sowas wie das prominente Gesicht von Hepatitis C. Eine Infektion erfolgt so gut wie nur über Blut, da kaum Symptome auftreten, bleibt die Krankheit oft jahrelang unentdeckt. Ohne Behandlung sind schwere Leberschäden die Folge, die im schlimmsten Fall tödlich enden können.

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