"Keine Asyl-Anträge mehr in der EU"

Kickl: "Keine Asyl-Anträge mehr in der EU"
Kickl: "Keine Asyl-Anträge mehr in der EU"Bild: picturedesk.com/APA

Innenminister Herbert Kickl hat die Pläne, künftig keine Asyl-Anträge mehr in der EU stellen zu können, verteidigt. Das Modell sei ein vernünftiger Ansatz.

Am Rande eines Treffens in Brüssel hat Innenminister Herbert Kickl den Asyl-Vorschlag seines Innenministeriums in Schutz genommen.

Wie "heute.at" berichtete, will die türkis-blaue Regierung, dass Flüchtlinge, bis auf wenige Ausnahmen, keine Asylanträge mehr auf dem Territorium der EU stellen dürfen.

Dieses Modell sei ein vernünftiger Ansatz, erklärte der Innenminister im "Ö1-Frühjournal". Man könne deutlich sehen, wie schwierig es ist, Personen mit negativem Asyl-Bescheid wieder zurückzubringen.

"Wir beleiben dran"

"Wir bleiben auf jeden Fall dran", versicherte Herbert Kickl in dem Gespräch. Denn alles andere wäre "mehr von dem, was nachweislich gescheitert ist."

Nach den Vorstellungen der Regierung sollen Asylanträge nur noch in den "Hotspots" außerhalb der EU gestellt werden können. Und nur so viele, wie die Aufnahmeländer zulassen. (wil)

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