Heta: Erste Klage gegen Kärnten

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Nach dem Heta-Schuldenschnitt der Finanzmarktaufsicht (FMA) am Sonntag ist die erste Zivilklage gegen Kärnten eingebracht worden. Eine niederländische Bank fordert 1,5 Millionen Euro.

54 Prozent ihrer Forderungen verlieren die Heta-Gläubiger mit dem Schuldenschnitt, für den Kärnten mit maximal 6,4 Mrd. Euro für Anleihen haftet. Zuvor lehnten die Gläubiger ein Rückkaufangebot für die Heta-Anleihen von Bund und Land ab.

Jetzt versuchen die ersten Gläubiger, ihre Forderungen auf dem Gerichtsweg hereinzubringen, den Anfang macht eine niederländische Bank. Die Zivilklage wurde gegen das Land Kärnten und die Kärntner Landesholding (KLH) eingebracht. Die niederländische Bank beruft sich auf die Kärntner Landeshaftungen und fordert 1,5 Millionen Euro. Vertreten wird die Bank durch die Kanzlei Binder Grösswang.

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