Heta: Gläubiger verlieren mehr als die Hälfte

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Die Finanzmarktaufsicht hat am Sonntag den Schuldenschnitt für die Heta verfügt. Besitzer vorrangiger Anleihen verlieren 54 Prozent, zugleicht werden alle Zinszahlungen ab dem 1. März 2015 gestrichen.

Die Finanzmarktaufsicht(FMA) hat am Sonntag den Schuldenschnitt für die Heta verfügt. Besitzer vorrangiger Anleihen verlieren 54 Prozent, zugleicht werden alle Zinszahlungen ab dem 1. März 2015 gestrichen. 

Noch schlimmer als die Besitzer vorrangiger Anleihen, die mehr als die Hälfte verlieren, erwischt es Besitzer nachrangiger Anleihen - bei ihnen gehen sogar 100 Prozent verloren. 

Wie die FMA berechnet hat liegen in der Heta, dabei handelt es sich um die Abbaueinheit der früheren Hypo Alpe-Adria, noch 11,1 Milliarden Euro, für die das Land Kärnten haftet. 900 Millionen Euro davon sind nachrangig und werden demnach zur Gänze geschnitten, 10,2 Milliarden Euro werden zu 54 Prozent geschnitten, wodurch die Gläubiger nun auf 6,4 Milliarden Euro verzichten müssen - diese Summe muss nun Kärnten übernehmen.

Insgesamt werden die Gesamtverbindlichkeiten der Heta mit 17,6 Milliarden Euro angegeben, das Vermögen liegt bei 9,6 Milliarden Euro. 

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