Hier rastet Kimi Räikkönen aus

Red-Bull-Pilot Mark Webber wird in der Startaufstellung für den nächsten Formel-1-Grand-Prix kommenden Sonntag in Bahrain um drei Startplätze zurückversetzt. Die Sportkommissäre bestraften den wegen technischer Probleme aus der Box gestarteten Australier am Sonntag nach dem dritten Saisonrennen in China für die von ihm verursachte Kollision mit Jean-Eric Vergne im Toro Rosso. Ärgern musste sich auch Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen.

für die von ihm verursachte Kollision mit Jean-Eric Vergne im Toro Rosso.

Kimi Räikkönen hatte im Lotus eine Feindberührung - mit dem Mexikaner Sergio Perez im McLaren. Dennoch fuhr der Finne nach seinem Auftaktsieg in Australien erneut auf das Podest, schimpfte am Boxenfunk aber was das Zeug hält, wie das erste Video rechts belegt. "What the Hell is going on", ärgerte sich der Blondschopf.

Und auch nach dem Rennen hatte der schnelle Finne so seine Probleme. Um reibungslos aus der Boxengasse zu kommen, schirmten Räikkönen ein Stapler und jede Menge Lotus-Mechaniker ab (siehe Video rechts).

Strafe für Webber

"Das komplettiert ein tolles Wochenende für mich", sagte Webber mit ironischem Unterton über seine Strafe. Vettels Stallrivale, der nach Problemen mit der Tankanlage im Qualifying und einem Getriebewechsel aus der Box gestartet war, hatte ein China-Wochenende zum Vergessen.

Weitere Verfahren laufen noch

Am Ende könnte es noch weitere Strafen als nur die für Webber und Gutierrez geben. Gegen mehrere weitere Piloten, darunter der zweitplatzierte Räikkönen und auch Sebastian Vettel, wird noch wegen der mutmaßlichen Verwendung von DRS unter Gelber Flagge ermittelt.

Vettel flog zu spät heran

Weltmeister Sebastian Vettel verteidigte mit Platz vier im Red Bull zumindest die WM-Führung. Vettel hatte als einer von wenigen Toppiloten auf eine andere Strategie gesetzt, sich von Startplatz neun den weichen, schnelleren, aber auch schneller abbauenden Reifensatz für das Finish aufgespart. Mit schnellsten Runden flog der Deutsche an Hamilton heran, am Ende fehlten ihm aber 0,2 Sekunden auf das Podest.

Gleich fünf Startplätze muss in Bahrain Sauber-Pilot Esteban Gutierrez zurück. Der mexikanische Rookie krachte dem Deutschen Adrian Sutil ins Heck seines Force India.

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