Hirnflüssigkeit statt chronischem Schnupfen

Seit Jahren leidet Kendra Jackson an starkem Schnupfen: Sie glaubte, sie hätte eine Allergie. Doch dann ging sie zum Arzt – und bekam eine schaurige Diagnose.

"Es war wie ein Wasserfall", erinnert sich Jackson im Interview mit dem US-Sender KETV. "Ich hatte ständig Schnupfen, die Nase lief, egal wo ich hinging." Außerdem litt die Amerikanerin ständig unter starken Kopfschmerzen. Als ihre Symptome über Jahre anhielten, machte sie sich dann doch Sorgen – und ging jetzt ins "Medical Center" in Omaha (USA), um sich durchchecken zu lassen.

Die Diagnose: Ein Leck im Kopf

Dort stellte sich schnell heraus: Das ist kein Schnupfen! Bei der Untersuchung des Nasensekretes fanden die Ärzte heraus, dass es sich um Hirnflüssigkeit aus einem Leck im Kopf stammt, die da herausrinnt – und zwar täglich bis zu einem viertel Liter!

Die Frau wurde sofort operiert, dass Schädelleck (Fachausdruck: Liquorverlustsyndrom) geschlossen. Nasenfachärztin Christie Barnes: "Wir sind mit Spezialkameras und -instrumenten durch die Nasenlöcher rein." Dann dichteten die Spezialisten das winzige Leck mit körpereigenem Fettgewebe ab.

Entstanden soll das Loch im Jahr 2013 sein – damals knallte Kendra bei einem Autounfall gegen das Armaturenbrett des Wagens und erlitt ein Schädeltrauma. Kendra entschied sich jetzt, ihre Story öffentlich zu machen – um anderen, die ebenfalls unter einem solchen Leck leiden, zu helfen.

(isa)

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