Hirscher: "Es war gar kein leichter Tag für mich"

Marcel Hirscher wurde im Kitzbühel-Slalom Zweiter. Seine Siegesserie ist zu Ende, der Rekord von Hermann Maier hält. Hirscher reagierte cool.

Fünf Slaloms in Serie hatte Marcel Hirscher vor Kitzbühel gewonnen. In Kitz wollte er erstmals in seiner Karriere den Six-Pack schaffen. Mit dem Triumph am Ganslernhang hätte er auch den Hermann-Maier-Rekord von 54 Weltcup-Siegen geknackt.

Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben! Hirscher schlug in Kitz nicht zu, wurde im Slalom Zeiter hinter Sieger Henrik Kristoffersen.

Volle Attacke im Finale

Im ersten Durchgang kam der ÖSV-Superstar in einem langsam gesetzten Lauf nie so richtig ins Fahren, verlor 1,05 Sekunden auf Dauerrivale Kristoffersen.

Sauer verlief er den Zielraum. Das sprach für volle Attacke im zweiten Lauf. Und das tat er auch. Hirscher setzte im Finale auf volles Risiko, profitierte vom Ausfall Michael Matts, machte auch Zeit auf Kristoffersen gut, war aber am Ende 97 Hunderstel vom Sieg weg.



"Kristoffersen einsame Klasse"


"Henrik war heute einsame Klasse", gratulierte Hirscher fair – und gab zu. "Es war gar kein leichter Tag für mich. Ich tat mir im Training zuletzt schon schwerer als in den letzten Wochen. Wenn eine Schicht Schnee oben drauf ist, habe ich meine Mühe. Die Müdigkeit kann ich auch nicht wegleugnen. Da spielt der Kopf auch ein bisschen mit." Unzufrieden war Hirscher aber nicht. "Der zweite Lauf war passabel. Ich bin mit den 80 Punkten zufrieden. Das war das Maximum für mich."

(Heute Sport)

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