Hobby-Jäger erschießt irrtümlich Lama statt Reh

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Wegen der braunen Fellfarbe hat im Unterwallis (Schweiz) ein Jäger ein Lama erschossen. Der Besitzer trägt es mit Fassung.
In der Unterwalliser Gemeinde Saillon ist es zu einer fatalen Verwechslung gekommen. Auf einem umzäunten Grundstück am Waldrand hielt dort ein Landwirt ein Dutzend Lamas.

Als sich unlängst ein Jagdhund der Umzäunung näherte, der für eine Gruppe von Jägern die Fährte eines Rehs aufgespürte, erschrak eines der Lamas derart, dass es panisch durch ein Loch im Gehege in den Wald flüchtete, wie Radio Rhone FM berichtet.

Christopher, wie das 130 Kilogramm schwere Tier hieß, hatte an diesem Tag keinen Schutzengel: Aufgrund seines braunen Fells verwechselte es ein Jäger mit einem rund 100 Kilogramm leichteren Reh und erlegte es.

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Der Landwirt macht dem Jäger keinen Vorwurf: "Das kann passieren. Im Wald kann es rasch zu einer solchen Verwechslung kommen. Immerhin war das Lama wie der Rehbock braun." Wie der Sender weiter berichtet, hat der Jäger seinen Fauxpas der Versicherung gemeldet, damit diese für den Schaden aufkommt.

Übrigens hat der Bauer alle seine Lamas nach Politikern benannt – Christopher etwa ist angelehnt an Staatsrat Christoph Darbellay. Ein neues Lama sei bereits in Auftrag gegeben, der Name allerdings noch nicht ausgewählt. Wie wäre es mit Oskar oder Viola?

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