Hofer fürchtet 'feindliche Übernahme' der Wirtschaft

Der Eingangsbereich der Wiener Börse (Symbolbild)
Der Eingangsbereich der Wiener Börse (Symbolbild)Bild: picturedesk.com
Die FPÖ macht sich Sorgen um die heimische Wirtschaft. Laut Parteichef Hofer und Wirtschaftssprecher Angerer besteht die Gefahr von "feindlichen Übernahmen".
Die derzeit von der Coronakrise gebeutelte Wirtschaft könnte es bald auch mit "feindlichen Übernahmen" zu tun bekommen, fürchten FPÖ-Chef Norbert Hofer und der Wirtschaftssprecher der Partei, Erwin Angerer.

"Ausverkauf zum Ramschpreis verhindern"

Spekulanten, internationale Investoren und Heuschreckenfonds könnten die Gelegenheit der günstigen Börsenkurse nutzen, um heimische Unternehmen zu übernehmen. Man müsse das verhindern und sicherstellen, "dass die soliden Standbeine der heimischen Wirtschaft vor einem Ausverkauf zum Ramschpreis geschützt werden", so Hofer in einer Presseaussendung.

In Deutschland habe man diese Gefahr bereits erkannt, berichtet die FPÖ. Konkret will Hofer heimische Leitbetriebe und systemrelevante Unternehmen durch einen Nationalratsbeschluss schützen.

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Die Freiheitlichen wollen den Spekulanten dabei nicht ganz ihr Geschäft verbieten. Diese sollen sich aber nur bis zu einem gewissen Grad, bis zur Sperrminorität, an den von Hofer angedachten Unternehmen beteiligen dürfen.

Angerer präzisiert, welche Unternehmen die FPÖ da auf ihrer Liste hat: Unternehmen aus der Energiewirtschaft, dem Verkehrs- und dem Nahrungsmittelsektor.

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