Holzhauser: "Ich will mich im Beruf sicher fühlen"

Das große Duell der Austria-Spieler. Wer ist der beste?
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Der Tag nach dem Skandal-Derby steht im Zeichen der Aufarbeitung. Für die Beteiligten ist klar: Es muss Konsequenzen geben.
Das bereits dicke Buch der Derby-Skandale ist um ein Kapitel reicher. Rapid-Chaoten bewarfen Austria-Kapitän Raphael Holzhauser mit Feuerzeugen und kleinen Schnapsflaschen. Die Folge: eine kleine Wunde sowie ein Beinahe-Abbruch. "Beinahe" nur deshalb, weil Holzhauser weiterspielen wollte.

+++ So reagiert Rapid-Boss Krammer +++

Am Montag nahm der 24-Jährige in einem ausführlichen Statement Stellung zu den Vorfällen. "Jeder Fußballer liebt es, vor vollem Stadion zu spielen, aber leider kam es gestern wieder zu Ausschreitungen", schreibt Holzhauser.

Top: Der Austrianer weist darauf hin, dass nicht alle Rapid-Fans zu verurteilen sind. "Sondern nur einige wenige, die durch Gewalt und Unsportlichkeit jedes Mal auf sich aufmerksam machen."

CommentCreated with Sketch.8 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch."Erwarte mir Maßnahmen"

Holzhauser weiter: "Ich als Spieler möchte mich wie jeder andere in seinem Beruf sicher fühlen und erwarte entsprechende Maßnahmen von den Vereinen und der Bundesliga. Ich habe gestern durch mein Weiterspielen ein Zeichen für Fairness gesetzt und habe mir einmal mehr nicht den Spaß am Spiel nehmen lassen."

Wohlfahrt: "Absolut inakzeptabel"

Klare Worte fand auch Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt. "Ich erwarte mir, dass die Gremien der Bundesliga angemessen reagieren. Unser Sport wird mit Füßen getreten. Und es ist nicht das erste Mal, dass es bei einem Spiel von uns bei Rapid massive Probleme gegeben hat. So etwas ist absolut inakzeptabel. Wir haben uns die TV-Bilder nochmals angesehen. Einen Abbruch hätte wohl jeder vernünftige Mensch verstanden."

"Es muss unser aller Ziel sein, dass ein Fußballspiel ein sicheres Erlebnis ist. Für die Zuschauer und für die Spieler. Deswegen sollte man alle Mittel ausnützen, die einem zur Verfügung stehen. Die Schwelle der Gewaltbereitschaft ist bei einigen sogenannten Fans offenbar extrem niedrig."



(red.)

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