Hütter-Klub überlegt eine Klage gegen Fan-Verbote

Frankfurt-Coach Adi Hütter hat verlängert.
Frankfurt-Coach Adi Hütter hat verlängert.Imago Images
Keine Fans in den Stadien - der Frust bei den Fußballklubs sitzt tief. Eintracht Frankfurt überlegt nun, rechtliche Schritte einzuleiten.

So wie in Österreich gibt es auch in Deutschland einen erneuten Lockdown. Bundesliga-Spiele sind nur noch vor leeren Rängen möglich. Frankfurt-Vorstand Axel Hellmann hält das für "juristisch angreifbar". Im "kicker" meint der Boss des Klubs von Coach Adi Hütter: "Wir können nicht warten, bis uns ein Impfstoff in eineinhalb oder zwei Jahren wieder volle Stadien erlaubt. Wir müssen jetzt einen Umgang finden mit der Situation bei vertretbarem Risiko." Nachsatz: "Wenn man nicht will, dass der gesamte Profisport zerstört wird, wird man sich mit tragfähigen Konzepten arrangieren müssen."

Er glaubt, dass das Sicherheits-Konzept der Hessen ausreichen würde, um einen Stadion-Besuch bei vertretbarem Risiko zu gewährleisten. "Durch das Feedback des Gesundheitsamts, des Gesundheitsdezernenten und der Uniklinik Frankfurt wissen wir, dass es nicht einen nachvollzogenen Infektionsfall bei unseren Besuchern gegeben hat. om Stadionbesuch in der jetzigen Form geht also keine über das allgemeine Risiko hinausgehende Gefahr aus."

Hellmann fordert, dass der Spielbetrieb "uneingeschränkt fortgesetzt werden kann". Begründung: "Es geht im Fußball inzwischen um existenzielle Fragen." Der Umsatz-Einbruch der Eintracht belaufe sich aktuell auf 15 bis 20 Millionen Euro. Wird auch im Frühjahr ohne Fans gespielt, würde das Minus auf 50 bis 70 Millionen Euro wachsen.

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