Identitäre marschieren wieder am Kahlenberg auf

Die rechtsextreme Identitäre Bewegung ruft am Samstag zum Marsch auf den Kahlenberg auf. Linke Gegendemonstrationen sind angesagt, die Polizei hat eine Sperrzone errichtet.
Am Samstag, dem 7. September 2019, wird der Wiener Kahlenberg wieder zur Sperrzone. Die Identitäre Bewegung Österreich ruft auch dieses Jahr zu einem Aufmarsch inklusive Fackelzug auf. Dieser startet am Abend direkt vor der Josefskirche am Kahlenberg. Damit wollen die Rechtsextremen der Entscheidungsschlacht der Wiener Türkenbelagerung im Jahr 1683 gedenken.

Linke Aktivisten haben schon im Vorfeld zu Gegendemos aufgerufen. "Dass die Aussicht vom Kahlenberg nicht durch Nazis getrübt wird, dafür werden wir am Samstag gemeinsam sorgen", macht etwa die Antifa Wien auf Twitter Stimmung. Die Offensive gegen Rechts ruft gemeinsam mit der Plattform Radikale Linke zur Kundgebung und anschließender Demonstration um 12.30 Uhr am Bahnhof Heiligenstadt auf. Über den weiteren Aktionsplan schweigen sich die Demonstranten noch aus.

Schutzzone verhängt

Seitens der Polizei hat man bereits Gegenmaßnahmen ergriffen. Zwischen 12 und 22 Uhr wird eine Schutzzone gemäß § 7 des Versammlungsgesetz von 100 Meter rund um die geplante Marschroute und folgende Örtlichkeiten verhängt:

CommentCreated with Sketch.18 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Kahlenberg im Bereich zwischen der Sobieskiplatte und KircheHöhenstraße sowie Stadtwanderweg 1aVillenweg-Cobenzl im Bereich des ParkplatzesLeopoldsberg im Bereich des Burgtores

In den vergangenen Jahren waren vor allem am Abend vereinzelte Straßensperren entlang der Route notwendig. Autofahrer am Kahlenberg und Umgebung sollten das am Samstag bedenken.



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