Ikone Schicklgruber: "Traue dem LASK alles zu"

Oberösterreichs Goalie-Ikone Pepi Schicklgruber weiß, wie Manchester und Titel gehen. Dem LASK traut er gegen die "Red Devils" die Sensation zu.
Der LASK ist die Mannschaft der Stunde, greift in Österreich nach Meistertitel und Cupsieg. In der Europa League wollen die Sensations-Linzer dem großen Manchester United im Achtelfinale ein Bein stellen.

Einer, der im „Theatre of Dreams" schon gespielt hat, ist Josef „Pepi" Schicklgruber. Der 52-jährige Oberösterreicher stand neun Jahre bei den Schwarz-Weißen in Linz zwischen den Pfosten. Seine größte Zeit hatte er bei Sturm Graz. Zehn Mal lief er für die „Blackies" in der Champions League auf, am 2. November 1999 in der Königsklasse bei Manchester United. Seine Gegner damals: Superstars wie Roy Keane, Andy Cole oder Ryan Giggs. „Diese Partie war das Highlight meiner Karriere. In diesem Stadion spielen zu dürfen, ist ein Traum", schwärmt er im „Heute"-Talk.

Sein ganz persönlicher Tipp an die LASK-Eurofighter, die am 19. März bei den „Red Devils" antreten: „Die Spieler müssen jede Sekunde dort aufsaugen und einfach nur genießen."

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Fast Sensation geschafft



Schicklgruber selbst hätte mit Sturm gegen den damals amtierenden Champions-League-Sieger fast die Sensation geschafft. Mit einem knappen 1:2 ging es zurück nach Graz. Pepis Andenken: der vor Anpfiff überreichte Wimpel der „Red Devils". Torschütze zum 1:0 war übrigens Ole Gunnar Solskjaer. Der Norweger (47) ist aktuell Trainer des englischen Rekordmeisters.

Auch wenn der Marktwert von United mit 800 Millionen Euro mehr als 25 Mal so hoch wie jener der Linzer ist, traut Schicklgruber seinem Ex-Klub eine Überraschung zu. „Der LASK hat heuer schon einige große Klubs hinter sich gelassen. Die Linzer müssen sich nicht verstecken." Und Pepi geht noch einen Schritt weiter: „Der LASK kann auch die Liga und den Cup gewinnen. Es muss ja nicht immer Salzburg vorne sein."

Schicklgruber kehrte rund eineinhalb Jahre später (13. März 2001) nach Manchester zurück, saß beim neuerlichen Gastspiel von Sturm (0:3) aber nur auf der Bank. Jetzt, 20 Jahre nach seinem Karriere-Highlight, will er den LASK live vor Ort unterstützen. „Aller guten Dinge sind drei. Ich war dann auf dem Feld, auf der Bank und auf der Tribüne", scherzt der Goalie.

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