Immobilien-Deals in Österreich nehmen zu

Bild: Apple

In Österreich ist die Zahl der Immobilien-Verkäufe im ersten Halbjahr laut Grundbuch um 10,3 Prozent auf 44.141 geklettert. Wertmäßig stieg das Volumen der Deals um 14 Prozent auf 8,24 Mrd. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie auf Basis einer Analyse von Immounited-Daten.

Der mengenmäßig wieder gut in Schwung gekommene heimische Immo-Markt und die aktuelle Angebotssituation hätten in den vergangenen Monaten zu Preiskorrekturen geführt.

Wiener Wohnungen florieren

Bundesweit am stärksten in Fahrt gekommen ist im ersten Halbjahr der Immo-Markt in der Bundeshauptstadt Wien: Die Zahl der laut Grundbuch gehandelten Immobilien erhöhte sich hier um 23,8 Prozent auf 6.676, der Gesamtwert dieser Transaktionen stieg um 32,5 Prozent auf 2,56 Mrd. Euro. Mengenmäßig wichtigster Handelsplatz war Niederösterreich mit 8.663 Verkäufen, um 4,1 Prozent mehr, allerdings mit lediglich 1,13 Mrd. Euro Gesamtwert (-3,5 Prozent).

Preise bleiben stabil

Laut einer Befragung unter Experten von Juni rechnen die Fachleute bis Mitte 2015 kaum mit Immo-Preissteigerungen in Österreich. In den nächsten zwölf Monaten werde sich der Markt wahrscheinlich weiter zugunsten der Immo-Käufer und -Mieter wenden. Die Nachfrage nach Häusern, Wohnungen, Grundstücken etc. werde in Österreich um 1,6 Prozent sinken, das Angebot aber um 2,6 Prozent steigen und der Preis generell um 3,0 Prozent sinken, lautet die Prognose.

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