Wintersport

Impf-Chaos im Ski-Weltcup, fällt Speed-Auftakt aus? 

Der Ski-Weltcup steht vor der Tür! Während der Auftakt in Sölden im Oktober gesichert ist, zittert die FIS um den Speed-Auftakt in Lake Louise.

Phillip Platzer
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Vincent Kriechmayr
Vincent Kriechmayr
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Wieder einmal sorgt das Coronavirus für Chaos! Kanada hat neue Einreisebestimmungen erlassen: Um nach Nordamerika zu dürfen, muss man zwei Mal geimpft sein. Die Tatsache sorgt für Probleme beim Speed-Auftakt in Lake Louise.

So dürfte zum Beispiel Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault nicht einreisen, in Frankreich werden von Corona genesene Menschen nur einmal geimpft. Ausnahmen für Sportler oder PCR-Tests gelten nicht in Kanada. Pinturault ist nicht der einzige Athlet, der von dieser Einschränkung betroffen wäre.

"Ich dachte, in diesem Winter würde vieles einfacher, aber offenbar ist es noch schwieriger", ärgert sich der Schweizer Alpindirektor Walter Reusser beim Blick.

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    Fällt der Speed-Auftakt (26. bis 28. November) in Lake Louise gar ganz aus? Zwei Abfahrten und ein ein Super-G der Herren würden auf dem Programm stehen.

    "Wie es wirklich ausschauen wird, weiß ich nicht. Wir planen derzeit zwei- oder dreigleisig", sagt der Schweizer Cheftrainer Tom Stauffer.

    Am 30. September wollen die FIS und das Weltcup-Komitee in einer Sitzung klären, ob Lake Louise stattfinden kann. Die Durchführung liegt beim kanadischen Ski-Verband, man erhofft sich eine Sonderregelung für den Weltcup-Zirkus.

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