Impfstoff-Suche: Freiwillig mit Coronavirus anstecken

Ein englisches Labor zahlt Test-Probanden 4.000 Euro, wenn sie sich freiwillig mit dem neuartigen Coronavirus infizieren lassen.

Weltweit haben sich mehr als 120.000 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert, in China sind 3158 Menschen daran gestroben, Italien wurde zu einer Sperrzone erklärt und in Österreich wurden bereits über 300 Erkrankungen gemeldet. Mit Hochdruck wird rund um die Welt an einem Impfstoff geforscht.

Auch in England, wo das Forschungsunternehmen "hVIVO" Test-Probanden jetzt umgerechnet rund 4000 Euro bietet, wenn sie sich freiwillig mit dem Corona-Erreger infizieren lassen, wie der britische "Daily Star" berichtet.

Mildere Virusstämme für Probanden

Angst, Folgeschäden davonzutragen oder gar an der Corona-Infektion zu sterben, brauchen die Freiwilligen nicht haben. Bei den beiden Erregerstämmen, die die Probanden gespritzt bekommen, handelt es sich um mildere Varianten des grassierenden SARS-CoV-2, bei denen die Krankheit weniger schwer verläuft.

Nach der Infizierung sollen sie für zwei Wochen in dem Labor im Osten Londons in Quarantäne beobachtet und untersucht werden.

1,9 Milliarden Euro für Impfstoff

Wie der "Daily Star" berichtet, wird die Belohnung für denjenigen, der als erstes einen funktionsfähigen Impfstoff auf den Markt bringt, mehr als 1,9 Milliarden Euro betragen. Das war die Summe, die der französische Pharmakonzern "Sanofi" im letzten Jahr allein durch seine Grippe-Impfung verdient hatte.

Laut WHO sind derzeit über 20 Covid-19-Impfungen in Arbeit.

Die aktuelle Corona-Karte für Österreich:

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