In Deutschland eröffnet ein Instagram-Museum

Im ersten Instagram-Museum ist auch der Selfie-Stick inkludiert.
Im ersten Instagram-Museum ist auch der Selfie-Stick inkludiert.Bild: iStock
Damit euer Feed andere neidisch macht, müsst ihr bald nicht mehr um die Welt jetten. Im Cali Dreams solls für 29 Euro verschiedene Fotokulissen geben.
Ihr habt schon immer sehnlichst davon geträumt, euch vor einer instagrammable Strandhütte am Venice Beach abzulichten, euer Budget schreit aber laut Nein? Bald könnt ihr immerhin so tun, als wärt ihr da gewesen. In Düsseldorf eröffnet diese Woche nämlich laut eigenen Angaben die größte Made-For-Instagram Ausstellung Deutschlands.

Ausgestellt werden aber nicht etwa Kunst. Genau genommen exponiert man sich im Cali Dreams selbst. Besucher bekommen zwei Stunden Zeit, um sich für ihren Insta-Feed in Szene zu setzen.



Es wird sehr pink

Dafür sollen auf 1.500 Quadratmetern 25 verschiedene Fotosujets zur Verfügung stehen: vom kalifornischen Strand über eine Chinatown-Kulisse bis zur rosafarbenen Tankstelle mit Cadillac. Im Cali Dreams gibts außerdem Schminktische und Umkleidekabinen und (na klar) Selfiesticks und Powerbanks zum Ausleihen.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Homepage und Insta-Account des Museums verraten noch nicht viel. Bisher findet man nur Agenturbilder mit den typischen Instagram-Kulissen aus Kalifornien. Ein Facebook-Video von der Location, auf dem man die einzelnen Fotobooths sieht, verrät allerdings: Es wird ziemlich pink.

San Franscisco hat vorgelegt



Die Idee zum Museum hatten die zwei Gründer laut eigenen Angaben, als sie zusammen im Kalifornien-Urlaub waren. Überall seien Menschen auf der Suche nach dem perfekten Selfie-Spot gewesen.

Wirklich neu ist sie nicht: Bereits auf ihrer Reise stießen sie in San Francisco auf das Museum of Ice Cream, welches mit seinem Sprinkle Pool mittlerweile seit über zwei Jahren Instagrammer aus der ganzen Welt anlockt. "Da haben wir uns gedacht, dass wir das auch in Düsseldorf machen wollen", sagt Mike Naseband, einer der Gründer, zu "Rheinische Post Online".

Und es gibt noch weitere Nachahmer: In Köln soll im November zum zweiten Mal ein ähnliches Konzept wie das Museum of Ice Cream eröffnen. Das sogenannte Supercandy Pop-Up Museum schließt nach drei Monaten allerdings wieder.

Mit wechselnden Ausstellungen will es das Cali Dreams langfristig schaffen. Wie lange, schreiben die Macher gleich selber auf ihrer Homepage: "Das steht noch in den Sternen der amerikanischen Flagge."
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