Indien straft Österreicher: 500 Mal "Tut mir leid"

In Indien bekamen zehn Touristen eine besonders kuriose Strafe angehängt, weil sie die Maßnahmen missachtet haben. Unter den Urlaubern waren auch Österreicher.

Wer sich in Indien nicht an die Regeln hält, bekommt es auch dort mit der Polizei zu tun. Der Beamte Vinod Sharma teilte am Sonntag mit, dass man Touristen aus Israel, Mexiko, Australien und Österreich aufgegriffen hat, welche sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen eingehalten haben.

Nicht an Regeln gehalten

Die Urlauber waren in der nordindischen Stadt Rishikesh unterwegs. Diese wurde vor allem durch die Beatles berühmt, die sich im Jahr 1968 dort auf der Suche nach Spiritualität gemacht haben. Seit Ende März darf man in Indien die Häuser nur noch verlassen, um Lebensmittel einkaufen oder in die Apotheke zu gehen. Eine Regel, an die sich die Touristen offenbar nicht eingehalten haben.

Als Strafe mussten die Reisenden jeweils 500 Mal folgenden Satz schreiben: "Ich habe mich nicht an die Regeln der Ausgangssperre gehalten, das tut mir sehr leid."

Bis Dienstag sind die Maßnahmen noch aufrecht. Es wird aber erwartet, dass Premierminister Narendra Modi diese um weitere zwei Wochen verlängert. In Indien wurden bislang 8.300 Infektionen bestätigt. Offiziell sollen 273 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben sein.

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