Innsbruck: Patienten müssen auf Operationen warten

Aufgrund fehlender Ärzte können bis Jahresende in Innsbruck etliche Operationen nicht durchgeführt. Die Ärztekammer warnt und fordert die Politik zum schnellen Handeln auf.

 

Wie "orf.at" berichtet sind derzeit fünf Operations-Säle geschlossen. In der Folge müssen Operationen auf das das nächste Jahr verschoben werden. "Wir haben im Durchrechnungszeitraum gesehen, dass die Anästhesie bis Jahresende keine gesetzeskonformen Dienstpläne mehr zusammenbringt. Jetzt müssen sich alle sehr kurzfristig umstellen. Das bringt natürlich große Unruhe", sagt die ärztliche Direktorin Alexandra Kofler. 
Weil die Verdienstmöglichkeiten und die praktische Ausbildung besser sei, wandern immer mehr Jungärzte ins Ausland ab. Zudem gäbe es zu wenige Bewerbungen auf offene Stellen. In der Folge schrieb die Klinik Innsbruck auch Stellen in Deutschland aus: "Aber Fachärzte kriegt man eigentlich in allen Bereich kaum", so Kofler. "Das macht natürlich auch Unsicherheit bei Jungärzten, die schauen, wo sie eine Stelle kriegen und wie es dort läuft."
 

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