Integrations-Botschafter darf kein Österreicher werden

Er ist in Wien geboren und wurde für sein Engagement in Sachen Integration zum Botschafter eines Außenministeriumsprojekts ernannt - doch die Staatsbürgerschaft wird Franz Joseph Yang verwehrt.

Er ist in Wien geboren und wurde für sein Engagement in Sachen Integration zum Botschafter eines Außenministeriumsprojekts ernannt – doch die Staatsbürgerschaft wird Franz Joseph Yang verwehrt.

Enttäuschung pur bei dem 22-Jährigen, der in Wien an der Uni für Darstellende Künste Gesang studiert: "Mir wurde jetzt per Mail ohne Angabe von Gründen mitgeteilt, dass ich die Staatsbürgerschaft nicht bekommen werde."

Es war bereits der zweite Anlauf des jungen Mannes, den nicht nur seine Vornamen und das Faible für Trachtenmode mit Österreich verbinden. "Ich bin glücklich hier", so der aus einer koreanischen Familie stammende Yang. Er lebte bis zum Alter von sechs und dann wieder ab dem Alter von 13 Jahren in Wien – "darum will ich anderen helfen, die hierherkommen."

Im Sommer engagierte er sich, statt auf Urlaub zu fahren, für das Flüchtlingsprojekt "Train of Hope", wurde für seine humanitäre Leistung zum Integrationsbotschafter des Außenministeriums ernannt. Trotzdem kam nun der negative Staatsbürgerschaftsbescheid.

Franz Joseph Yang: "Ich liebe Österreich, aber das hat wohl nicht gereicht!"

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