Iran: Tanz-Challenge gegen Corona in Krankenhäusern

In den iranischen Krankenhäusern läuft seit einigen Tagen ein Tanzwetttbewerb zwischen Ärzten, Pflegern und Krankenschwestern.

Tanzeinlagen sorgen für bessere Laune und Hoffnung im Iran: Der Iran gilt mit Italien als eines der Länder, das nach China am stärksten von der wachsenden Zahl von infizierten Corona-Patienten betroffen ist. Dass die Ärzte aber nicht aufgeben, zeigt eine aktuelle Challenge in den sozialen Netzwerken.

Tänze mit Schutzmontur werden viral

Dort tanzen nämlich Ärzte, Krankenschwestern oder Pfleger gegen den Coronavirus. In Schutzmontur tanzt das Personal unterschiedliche traditionelle aber auch moderne iranische Tänze. Auf Twitter oder Instagram wurden die Clips bereits hunderttausendfach geklickt. Ihre Echtheit ließ sich, laut Nachrichtenagentur AFP, allerdings zunächst nicht überprüfen. Vor wenigen Tagen hatte der Tod einer jungen Krankenschwester, die sich bei einem Patienten angesteckt hatte, das Land tief berührt.

Sittenpolizei kommt nicht ins Spital

Obwohl gemeinsames Tanzen nur verheirateten Frauen und Männern erlaubt ist, schritten die Behörden zunächst nicht gegen die Videos ein. Allerdings gefallen sie nicht allen: Einige Twitter-Nutzer schimpften über die "Sünde". Ein Twitter-Nutzer scherzte hingegen, Krankenhäuser mit Coronavirus-Patienten seien die einzigen Orte, an denen sich die "Sittenpolizei" nicht blicken lassen würde.

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