IST Austria Pop-up Science – Das Pflanzenlabyrinth (...

Bei Pop-up Science treffen Kinder Wissenschafter und experimentieren. Jeden Tag gibt es eine neue Aktivität. Das Motto: "Forschen statt fad!" (Entgeltliche Einschaltung)

Heute untersuchen unsere Do-it-yourself-Wissenschafterinnen Madalena und Veronika, ob Pflanzen sehen können. Dazu bauen sie ein Labyrinth. Die Pflanze muss von alleine zum Licht finden. Wie das funktioniert, und wie du selber ein Labyrinth bauen kannst, zeigen wir dir im heutigen Video und in unserer Versuchsanleitung:

Wie entwickeln sich Pflanzen? Warum wachsen sie so, wie sie es tun? Was passiert, wenn sich die Umweltbedingungen ändern? Wie entwickelt sich eine Pflanze, die nur wenig Licht ausgesetzt ist?

Material:

- Schuhkarton

- 2 Blatt Karton

- Becher

- Erde

- Bohnensamen

- Klebeband

- Schere


Das Experiment:

1. Fülle den Becher mit Erde, setze einen Bohnensamen etwa 2,5 cm tief in die Erde und befeuchte ihn.

2. Nimm die Schachtel und schneide ein etwa 5 cm langes und 2,5 cm breites Loch in die Mitte einer der schmalen Seiten.

3. Schneide 2 Blätter des Kartons so zu, dass sie in die Schachtel passen und an beiden Seiten Laschen gefaltet werden können. Die Laschen werden dazu benötigt, den Karton in der Schachtel zu befestigen. Nun schneide an jeweils einer Seite in der Nähe des Endes ein Loch in den Karton.

4. Platziere die Kartons so in der Schachtel, dass die Löcher nicht übereinander sind und klebe die Laschen des Kartons mit Klebestreifen fest. Die Kartons sind die Wände des Labyrinths, durch das die Pflanze ihren Weg finden muss.

5. Stelle nun den Becher mit der befeuchteten Erde unten in die Schachtel.

6. Verschließe nun die Schachtel und stelle sie an einen warmen und hellen Ort. Öffne hin und wieder die Schachtel, um die Erde bzw. die Pflanze zu gießen. Verschließe die Schachtel danach wieder fest.

7. Wenn der Spross aus dem Loch kommt, kannst du die Schachtel wieder öffnen und das Ergebnis betrachten.



Das Ergebnis:

Das Licht dringt durch die kleine Öffnung in der Schachtel, während der Boden der Schachtel nur schwach erhellt wird. Während die Pflanze wächst, sucht sie sich den besten Weg zum Licht und findet so ihren Weg durch die beiden Öffnungen des Labyrinths.

Wissenschaftlicher Hintergrund – Fotosynthese:

Pflanzen stellen durch Fotosynthese einen Zucker namens Glukose her, den sie für ihr Wachstum brauchen. Sie verwandeln mit Hilfe von Sonnenenergie Wasser aus der Erde und Kohlenstoffdioxid aus der Luft in Glukose. Um möglichst viel Sonnenlicht zu erhalten, wachsen die Pflanzen zum Licht. Hierbei spielt ein chemischer Stoff, das Hormon Auxin eine wichtige Rolle.

Je mehr Auxin in einem Pflanzenteil vorhanden sind, desto schneller wächst dieser Teil. Allerdings zerstört Licht das Auxin, so dass es in dem Pflanzenteil, der am meisten Licht erhält, am wenigsten Auxin gibt. Die im Schatten liegende Seite enthält also mehr Auxin, um das Wachstum dort anzukurbeln. So kann sich die Pflanze immer dem Licht zuneigen.

Über IST Austria Pop-up Science – Forschen statt fad!

Seit dem 18.3. ist in Österreich der Schulunterricht eingestellt. Schulkinder müssen zu Hause oder in Schulgebäuden betreut werden und stellen Eltern vor Herausforderungen. Das IST Austria bietet mit dem neuen Format Pop-up Science Online-Aktivitäten an, um die Neugier von kleinen Forschern (7-12 Jahre) zu stillen.

Getreu dem Motto "Forschen statt fad!" treffen die Kinder Wissenschafter, experimentieren und entwickeln eigene Forschungsfragen: Warum putzen sich Ameisen, was ist ein Stärkepool und wie tanzen Pflanzen? Spielend lernen Kinder so das Thema Forschung und den Arbeitsalltag von Wissenschaftlern kennen.

Jeden Tag gibt es eine neue Aktivität, und möglicherweise können sogar die "Großen" noch etwas dazulernen.

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(Entgeltliche Einschaltung)

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