Jeder 10. Intensiv-Patient in OÖ kommt schon aus NÖ

Jeder zehnte Patient auf einer Intensiv-Station in OÖ kommt aus NÖ.
Jeder zehnte Patient auf einer Intensiv-Station in OÖ kommt aus NÖ.OÖ Gesundheitsholding
Der Lockdown im Osten bleibt bis 18. April. In OÖ ist die Situation besser. Deshalb hilft OÖ jetzt bei Intensivbetten aus.

Der Osten bleibt im Lockdown. Das hat die Regierung nach der Telefonkonferenz mit den Landes-Chefs, an der auch LH Thomas Stelzer (ÖVP) teilnahm, mitgeteilt. Bis 18. April bleibt in Wien, NÖ und dem Burgenland alles zu. Hauptgrund: Die angespannte Situation bei den Intensiv-Betten in den Spitälern.

In OÖ ist die Situation besser. Laut Corona-Dashboard des Landes waren am Dienstag 73 Patienten auf der Intensivstation. Acht Patienten davon wurden aus Niederösterreich nach OÖ gebracht, um die Situation in NÖ zu entlasten.

Jeder zehnte Patient aus NÖ

LH Stelzer zur Auslastung der Spitäler im Osten: "Für uns in Oberösterreich ist es eine Selbstverständlichkeit und ein Akt der Solidarität, dass wir andere Bundesländern bei der medizinischen Versorgung von Intensivpatienten unterstützen. Jeder zehnte Corona-Intensivpatient, der in den oberösterreichischen Krankenhäusern betreut wird, stammt zurzeit aus dem benachbarten Niederösterreich. Solange wir in den oberösterreichischen Krankenhäusern dazu der Lage sind, werden wir natürlich weiterhin helfen".

LH Stelzer zeigt sich nach einer Videokonferenz solidarisch mit der Ostregion. Jeder zehnte Patient auf Intensivstationen in OÖ ist derzeit aus NÖ.
LH Stelzer zeigt sich nach einer Videokonferenz solidarisch mit der Ostregion. Jeder zehnte Patient auf Intensivstationen in OÖ ist derzeit aus NÖ.Land OÖ

"Lockdown letztes Mittel"

Stelzer über den zuletzt auch immer wieder erwähnten Lockdown für ganz Österreich: "Für mich kann ein Lockdown immer nur das letztmögliche Mittel sein, nicht die erste Wahl. Wir müssen dem Virus durch ein breites Testangebot und vor allem durch ein rasches Durchimpfen der Risikogruppen Paroli bieten".

In OÖ habe man seit Ausbruch der Corona-Krise stets versucht, die notwendigen Schutzmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Schritte mit Maß und Ziel, nachvollziehbar und punktgenau zu setzen, ist die oberste Leitlinie im Krisenmanagement. "Wir werden weiterhin alles daran setzen, die Corona-Lage unter Kontrolle halten zu können“, betont Stelzer.

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