Jesolo-Brief an VdB: "Sind bereit für die Österreicher"

Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Strand - hier allerdings nicht in Jesolo sondern in Jaffa.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Strand - hier allerdings nicht in Jesolo sondern in Jaffa.picturedesk.com
Des Österreichers liebstes Urlaubsparadies, Jesolo, fürchtet aufgrund der strengen Grenzpolitik der Regierung um die Sommersaison. In einem Brief an den Bundespräsidenten heißt der Badeort die Österreicher willkommen.

Während die Infektionszahlen in Italien inzwischen weitgehend unter Kontrolle gebracht sind, hat man an den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie immer noch zu laborieren. Sollte die Sommersaison für den italienschen Tourismus ins Wasser fallen, wäre das ein ernsthafter Schlag für die gesamte italienische Wirtschaft.

Angesichts der strengen Grenzpolitik von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich der Adria-Badeort Jesolo, beliebter Zielort österreichischer Touristen, in einem offenen Brief an Bundespräsident Alexander Van der Bellen gewandt. "Wir sind bereit, österreichische Touristen wieder willkommen zu heißen. Die Beziehung zwischen Österreich und Italien ist viel mehr als geografische Nähe", heißt es in dem Schreiben von Alberto Maschio, Präsident des Hotelierverbands von Jesolo, und von Luigi Pasqualinotto, Chef des Fremdenverkehrsverbands Jesolo Venice.

Gäse "in voller Sicherheit" empfangen

"Inzwischen haben wir beschlossen, den Korridor der Informationen zu öffnen. Geschwisterlichkeit und Solidarität unter Völkern sind das Fundament Europas", hieß es. Hotels und Badeanstalten seien dabei, sich auf den Beginn der Sommersaison vorzubereiten. "Die Vorbereitungen, um aufs Beste und in voller Sicherheit unsere Gäste zu empfangen, haben begonnen."

Delegationen österreichischer Bundesländer werden eingeladen, sich am Ort ein Bild der Lage zu machen. "Wir haben eine schwierige Zeit hinter uns, doch wir haben die Gewissheit, dass unsere österreichischen Freunde unsere Botschaft aufnehmen werden. Wer Italien hilft, hilft auch Österreich", heißt es in dem offenen Brief weiter.

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