Kätzchen fuhr 600 Kilometer im Radkasten mit

Ein lebensmüdes Kätzchen fuhr hunderte von Kilometern im Radkasten eines Autos mit.
Ein lebensmüdes Kätzchen fuhr hunderte von Kilometern im Radkasten eines Autos mit.Autoexpo
Eine wohl lebensmüde Baby-Katze fuhr unbemerkt 600 Kilometer als blinder Passagier im Radkasten mit - entdeckt wurde es in der Autowerkstatt.

Mitarbeiter einer Autowerkstatt im mittelhessischen Fernwald haben im Radkasten eines Autos eine kleine Katze entdeckt. Ein Paar war mit dem Mietauto von der polnischen Grenze nach Deutschland unterwegs gewesen. Weil die Frau während der Fahrt vermehrt Miau-Geräusche aus dem Motorraum vernahm, stoppten die beiden schließlich nach 600 Kilometern.

Beim Auseinandernehmen des Autos entdeckte der Mechaniker der Werkstatt, Thomas-Alexander Karbeder, ein kleines Fellbüschel, wie er gegenüber „Hit Radio FFH“ berichtet. Woher die Katze stammt und wie sie in den Wagen gelangte, ist unklar.

Unfreiwillige Spritztour nach Mittelhessen

Ein Fahrzeugexperte des TÜV Hessen erklärte zu dem Vorfall, dass es möglich sei, dass sie über das Rad nach oben gekrabbelt, unter die Radhausinnenschale geschlüpft und dann in einen Hohlraum gerutscht sei. Eventuell habe sie dort nach einem wärmendem Unterschlupf Ausschau gehalten.

Wie auch immer die auf den Namen "Carly" getaufte Samtpfote es geschafft hat, sie erfreut sich laut Untersuchung eines Tierarztes glücklicherweise bester Gesundheit. Eine Kollegin des Autohändlers, dessen externer Dienstleister die Werkstatt ist, hat sich der etwa acht Wochen alten Katze angenommen.

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