Kaffee fördert Erfolg künstlicher Befruchtung

Es soll ein Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem Erfolg einer künstlichen Befruchtung bestehen, wie Forscher belegen konnten.

Im Rahmen einer Studie untersuchten dänische Wissenschaftler 1.708 Frauen beziehungsweise Paare, die eine Fruchtbarkeitsbehandlung durchführen ließen. Dabei durchliefen die Frauen mehrere Zyklen mit verschiedenen Methoden. Eine davon ist die intrauterine Befruchtung.

Kaffee erhöht Erfolgschance um 1,5-faches



Bei dieser Methode werden Spermien mit einem Katheter in die Gebärmutter eingebracht. Die Studie konnte dabei feststellen, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer klinischen Schwangerschaft und einer Lebendgeburt im Vergleich zu Frauen, die keinen Kaffee tranken, um das 1,5-fache erhöhte.

Bei anderen Methoden der künstlichen Befruchtung, bei denen diese außerhalb des Körpers stattfindet, indem Eizellen entnommen, mit Spermien befruchtet und anschließend wieder in die Gebärmutter eingebracht werden, konnten die Forscher keinen Unterschied durch Kaffee nachweisen.

Auch (noch) nicht untersucht wurden die genauen Ursachen bzw. Substanzen im Kaffee, die die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung begünstigen.

(rfr)

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