Kann Abbiege-Assistent Leben retten?

Nach Unfall-Tod: "Heute"-Redakteur Florian Horcicka klemmte sich hinter das Steuer eines nagelneuen MAN-Brummis.
Petition

Über 27.000 haben schon unterschrieben. Ein Lkw fuhr, wie berichtet, in Wien einen neunjährigen Buben zu Tode.

Eine Petition (mein.aufstehn.at) fordert nun die Einführung von AbbiegeAssistenten in allen Lastwagen.

Was aber bringt das geforderte Technik-Feature in der Praxis? Wie wird es benutzt? Und: Kann es Leben retten?

Fußgänger und Radfahrer deutlich sichtbar



CommentCreated with Sketch.18 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Schon nach wenigen Metern ist klar: Der auf der Sichtachse zu den rechten Außenspiegeln montierte Monitor kann tatsächlich Gefahrensituationen verhindern.

Der Bildschirm wird bei der Betätigung des Blinkers automatisch aktiviert und zeigt über eine kleine Außenkamera den Bereich neben dem Fahrzeug. Fußgänger oder Radfahrer, die im toten Winkel verborgen wären, sind so deutlich sichtbar.

Nachrüsttechnik

Bei Hersteller MAN wird mit erhöhter Nachfrage nach dem Sicherheitsextra gerechnet. Da nicht alle Hersteller die neue Technik an Bord haben, verweist der ÖAMTC auf Nachrüsttechnik um einige hundert Euro.

Es gibt auch Systeme mit Warnton oder Blinksymbolen. Experten betonen freilich, dass die Letztverantwortung beim Fahrer liegt. Denn automatisch gebremst wird nicht – sonst gäbe es etwa im Stadtverkehr gar kein Weiterkommen mehr.

Test: So gefährlich ist der tote Winkel
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