Kellnerin weint, als ihr Kunde die Rechnung zurückgibt

"Dieser Akt der Großzügigkeit und Freundlichkeit ist unbeschreiblich", schreibt Restaurant-Inhaber Arnold Teixeira
"Dieser Akt der Großzügigkeit und Freundlichkeit ist unbeschreiblich", schreibt Restaurant-Inhaber Arnold TeixeiraFacebook
Ein Stammgast ließ mit einer Notiz auf dem Kassabon die Belegschaft und den Chef des Restaurants "Starving Artist" in New Jersey in Tränen ausbrechen.

Der US-Bundesstaat New Jersey, südlich von New York City, wurde von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Trotzdem halten einige Restaurants weiterhin ihre Türen offen. So auch das Lokal "The Starving Artist" in der kleinen, nur rund einen Quadratkilometer große Gemeinde Ocean Grove direkt an der Atlantikküste. Am vergangenen Dienstag brachte ein Stammgast dort die ganze Belegschaft inklusive Inhaber zum Weinen.

"Es war eine sehr schwierige Zeit"

Der Grund war eine klitzekleine Notiz auf dem Kassabon, die aber große Wirkung hatte. Der Mann, der zuvor mit seiner Familie im "Starving Artist" dinniert hatte, dankte es den Kellnern mit einem großzügigen Trinkgeld. "1.000 Dollar", schrieb er in das dafür vorgesehene Feld.

"Als die Kellnerin, die ihn bediente, das Trinkgeld sah, fing sie einfach an zu weinen. Dann sah es ein anderer meiner Mitarbeiter und fing auch an zu weinen. Und dann sah ich es und ich konnte nicht anders als zu weinen. Es war einfach extrem emotional, weil es für uns eine sehr schwierige Zeit war", schildert Lokalbetreiber Arnold Teixeira gegenüber dem Nachrichtensender "CNN". 

Bei der Spende von umgerechnet 880 Euro, die unter allen Angestellten aufgeteilt wurden, beließ es der Stammgast aber nicht. Er richtete auch noch berührende Dankesworte an das Team: "Vielen Dank, dass Sie diese schwere Zeit gemeistert haben... Wir sind dankbar für das leckere Essen, euer herzliches Lächeln und die großartige Atmosphäre. Sie sollen wissen, dass wir Sie alle sehr schätzen. Ohne das 'The Starving Artist' wäre es kein guter Sommer."

Pandemie ließ Umsätze einbrechen

Doch trotzdem nagt das Lokal am Hungertuch. Nach dem Shutdown in Folge der Pandemie sei es immer schlimmer geworden, klagt Teixeira weiter. "Es kam der Punkt, an dem ich mich auf die Möglichkeit vorbereitete, dass wir möglicherweise nicht wieder öffnen können. Und jetzt machen wir nicht einmal 50 Prozent von dem, was wir normalerweise mitten in der Sommersaison schaffen", so der Amerikaner. Aus diesem Grund seien ihm die Dankesworte seines Stammgast so nahe gegangen. "Vielen Dank aus tiefstem Herzen", schreibt er auf Facebook.

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