Vereinskicker soll trotz Corona Match gespielt haben

Symbolfoto eines Fußballs mit Corona-Maske.
Symbolfoto eines Fußballs mit Corona-Maske.iStock
Der Spieler eines Unterklassevereins aus dem Weinviertel musste am Montag in Krems vor Gericht. Er hatte angeblich seine Krankheit verschwiegen.

Wegen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten musste ein Fussballer gestern in Krems auf die Anklagebank. Die Freundin des Spielers hatte Anfang September Corona, dennoch soll der Kicker eines Vereins der 1. Klasse an einem Spiel teilgenommen haben und zudem die eigenen Kameraden in der Umkleidekabine und Dusche gefährdet haben.

Kurz darauf positiv

Wenige Tage später hatte der Kicker laut Anklage typische Symptome der Covid-19-Erkrankung und wurde auch positiv getestet. Und wieder einige Tage später soll er bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft unkorrekte Angaben im Zuge des "Contact-Tracing" gemacht haben. Der Mann wurde schließlich angezeigt

Der Fußballer erschien jedoch nicht am Montag in Krems vor Gericht, somit wurde die Verhandlung auf unbestimmte Zeit vertagt. Dem Spieler droht im Falle eines Schuldspruches eine Gefängnisstrafe, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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