Kind abgenommen: So litt die Mutter

Helle Empörung über ärztliche Arroganz: Acht Monate erkannten Spezialisten in drei Kliniken nicht, dass die kleine Anna (1) an einer Kuhmilch-Allergie litt. Also wurde das abgemagerte und dehydrierte Mädchen, wie berichtet, falsch behandelt.

Mama Ingrid F. (Name geändert) ist selbst praktische Ärztin und nahm nicht hin, dass ihr Kind dahinsiechte. Die Kärntnerin drängte hartnäckig auf weitere Untersuchungen und Therapien. Folge: Ein Oberarzt meldete, Ingrid F. sei wohl verrückt (Münchhausen-Syndrom). Worauf ihr die Fürsorge die kranke Tochter abnahm. Die „Heute“-Story über den Skandal schlug hohe Wellen.

Jetzt gibt es neue Details: Nach der (laut drei Gutachten) falschen Warnmeldung durfte die Mutter ihr Kind im Spital nur noch unter Aufsicht sehen. Wickeln galt als Regelverstoß, Besuchszeiten waren Druckmittel: "Ständig wurde ich gedrängt, ein Psycho-Leiden zuzugeben." Dann dürfe sie zu Anna. Oder die käme zu Pflegeeltern.

Als Ingrid F. gegen "Nachtsondierung" zur Ernährung der Tochter protestierte, weil Anna vor Schmerzen schrie, wurde sie ganz von ihrem Kind getrennt. Mittlerweile ist Anna richtig diagnostiziert und wieder daheim bei Mama. Die geht jetzt mit Anwalt Josef Wegrostek gegen die Rufmörder vor.

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