Klimaschützer protestieren nun gegen Klimabonus

"Fridays for Future": Aufruf zur Demo am Freitag vor dem Bundeskanzleramt. 
"Fridays for Future": Aufruf zur Demo am Freitag vor dem Bundeskanzleramt. Archivbild: "Heute"
"Fridays for Future" geht die Steuerreform nicht weit genug. Die Bewegung ruft am Freitag zu Protesten auf!

In Wien soll Freitagabend ab 17.30 Uhr eine Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt in der City stattfinden, auch in Salzburg, Graz und Linz sind Demonstrationen geplant. 

"Die am Sonntag als großer Wurf angepriesene sogenannte ökosoziale Steuerreform ist nicht die größte Entlastung, sondern die größte Enttäuschung der zweiten Republik", ärgert sich Philipp Steininger von "Fridays For Future".

Maßnahmen zu lasch

Die Klima-Aktivisten fordern eine Neuverhandlung der Steuerreform. Die aktuelle Version helfe weder Klima, noch Gesellschaft. "Es braucht einen höheren CO2 Preis, die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen inklusive des Dieselprivilegs und eine sozial treffsichere Rückvergütung, statt Steuergeschenke für jene, die proportional mehr Emissionen verursachen", so "Fridays for Future". 

Neuverhandlung gefordert

Bei der Demo am Freitag soll eine ökosoziale Steuerreform gefordert werden, die sich an den wissenschaftlichen Fakten, der Dringlichkeit der Klimakrise und dem Wohlergehen der Allgemeinheit orientiere.

"Am Freitagabend wird mit einer Kundgebung in Wien lautstark eine Neuverhandlung von den Verantwortlichen, allen voran Kanzler Kurz und Vizekanzler Kogler, gefordert."

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