Klimavolksbegehren schickt Postkarten an Kanzler Kurz

Eine Postkarten-Aktion soll das Augenmerk neben der Corona-Krise auch wieder auf die Klima-Krise lenken.

In Zeiten der Corona-Krise tritt die Klima-Krise ein wenig in den Hintergrund. Ein Umstand, dem Ogranisationen wie Fridays for Future mit kreativen Ideen – etwa einem einwöchigen Camp vor dem Bundeskanzleramt – entgegenwirken wollen. Auch das Klimavolksbegehren hat sich etwas überlegt: Derzeit läuft eine Postkartenaktion, um die Verantwortlichen an die Versprechen des türkis-grünen Regierungsprogramms zu erinnern: Österreichs Klimaneutralität bis 2040.

"Wir müssen uns entscheiden: Subventionen und Staatshilfen für fossile Konzerne und Ausbeutung der Erde oder mehr Geld für den Klimaschutz und nachhaltige Arbeitsplätze? Die Türen stehen offen", sagt Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens.

Teilnahme bis 20. Mai möglich

Demnächst würden rund 40 Milliarden Euro in die österreichische Wirtschaft gepumpt. "Deshalb müssen wir jetzt Druck aufbauen, denn diese Zahlungen können uns langfristig hunderttausende Arbeitsplätze sichern, eine regionale und nachhaltige Wirtschaft schaffen und uns auf Klimakurs bringen. Oder sie können uns an die fossile Vergangenheit fesseln", so Rogenhofer.

Alle Interessierten sind aufgerufen, ihre Forderungen für Investitionen an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) auf einer Postkarte festhalten. Diese Postkarten werden dann gesammelt in einer gemeinsamen Aktion an das Bundeskanzleramt übergeben.

Noch bis zum 20. Mai werden Postkarten mit allen Wünschen und Forderungengesammelt, um sie am 22. Mai zu übergeben. Das Klimavolksbegehren vittet um Einsendungen an "Klimavolksbegehren, Birkenstr. 30/1 3032, Eichgraben".

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