Koller erfreut: "Die Spieler riechen den Braten"

Am Montag hat das ÖFB-Team in Wien seine Vorbereitungen für das WM-Qualifikationsfinale gegen Schweden (Freitag) und Färöer (nächsten Dienstag) begonnen. Teamchef Marcel Koller konnte dabei die Euphorie und Vorfreude bei seinen Spielern sehen.

Schon bei der ersten Trainingseinheit für den Showdown "Friends Arena" von Solna stellte der Schweizer fest: "Die Spieler riechen den Braten, deswegen gehe ich davon aus, dass sie Vollgas geben werden." Österreich hat zwei Partien vor Schluss bei einer besseren Tordifferenz drei Punkte Rückstand auf Schweden. Daher könnte am Freitag auch ein Remis für Platz zwei reichen, sofern das letzte Match am Dienstag in Torshavn gegen die Färöer gewonnen wird und Deutschland gleichzeitig in Schweden gewinnt.

Kein Risiko

Diese Ausgangsposition könnte dazu führen, dass die ÖFB-Auswahl in Schweden nicht das allerletzte Risiko nimmt, sollte es kurz vor Schluss unentschieden stehen. "Das ist vom Spielverlauf abhängig und wird kurzfristig besprochen. Grundsätzlich wollen wir immer gewinnen, aber der Fußball ist kein Wunschkonzert", erklärte Koller, der darüber nicht unglücklich ist, .

Doch selbst wenn am Ende ein Remis in Schweden zum zweiten Gruppenplatz reichen sollte, ist die Teilnahme am WM-Play-off am 15. und 19. November noch keinesfalls fix - in diesem Fall droht nämlich das Out als schlechtester Gruppenzweiter. "Darüber machen wir uns keine Gedanken. Wenn es so ist, werden wir das schon mitbekommen", sagte der Coach.

Verletzte wieder mit dabei

Intensiver beschäftigt sich Koller derzeit mit der physischen Verfassung seiner Kicker. Bei Christian Fuchs und Julian Baumgartlinger, die zuletzt wegen Knieproblemen wochenlang gefehlt hatten, verlief die leichte Einheit am Montagvormittag ohne Probleme. Markus Suttner bekam einen Schlag auf die Knie-Innenseite, was zu Adduktorenschmerzen führte. "Aber auch das wird schon besser", erzählte Koller.

Neben dem Austria-Linksverteidiger war auch David Alaba am Montagvormittag nicht auf dem Platz. Der Bayern-Legionär stieß wegen des seines Clubs erst zum Mittagessen zu seinen ÖFB-Kollegen. "Er hatte zuletzt alle drei Tage ein Match, von daher ist es gut, wenn er einmal auf andere Gedanken kommt", meinte Koller. Auch wieder fit meldete sich Zlatko Junuzovic.

APA/red

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