Korruption? Paris-Boss wieder im Polizei-Verhör

Nasser Al-Khelaifi hat mehr Termine bei Ermittlungsbehörden, als ihm lieb ist. Gegen den Paris-Boss stehen schwere Vorwürfe im Raum.
Al-Khelaifi und der frühere FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke wurden von der Schweizer Bundesanwaltschaft verhört. Verdacht: Korruption bei der Vergabe von Fußball-Übertragungsrechten. Die Untersuchung gegen das Duo läuft schon seit März 2017, sie konnten die Vorwürfe bis jetzt offenbar nicht so weit entkräften, dass die Ermittlungen eingestellt wurden.

Der Präsident von Paris Saint-Germain ist auch Boss des katarischen TV-Senders "BeIn Sports". Er soll sich durch Geschenke an Valcke die Übertragungsrechte bei WM-Turnieren gesichert haben. Ein Beispiel: Valcke durfte eine Luxusimmobilie mietfrei benützen.

Auch gegen eine dritte Person wird wegen der Zahlung von Bestechungsgeldern ermittelt. Ob es zu einem Prozess kommt, oder die Ermittlungen eingestellt werden, ist noch nicht klar. Eine Konsequenz aber gab es bereits: Valcke wurde von der FIFA für zehn Jahre für alle Tätigkeiten im Fußball gesperrt. Gegen Al-Khelaifi wird übrigens auch in einer zweiten Angelegenheit wegen Korruptions-Vorwürfen ermittelt, nämlich bei der Vergabe der Leichtathletik-WM 2019 nach Katar.

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