Krimi um toten Luchs in Tiefkühltruhe

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Nachdem Naturschützer und Jäger seit geraumer Zeit über den Verbleib mehrerer männlicher Luchse im Nationalpark Kalkalpen streiten und sogar das Landeskriminalamt ermittelt, wurde nun ein toter Luchs in der Tiefkühltruhe eines Präparators bei Linz gefunden.

Nachdem Naturschützer und Jäger seit geraumer Zeit über den Verbleib mehrerer männlicher streiten und sogar das Landeskriminalamt ermittelt, wurde nun ein toter Luchs in der Tiefkühltruhe eines Präparators bei Linz gefunden.

Der Kadaver war in einem Plastiksack verpackt. Auftraggeber soll ein Freund des Präparators gewesen sein, dieser gelte jetzt als Hauptverdächtiger, heißt es. Laut Staatsanwaltschaft Steyr führte ein Hinweis aus der Bevölkerung zu der Tiefkühltruhe des Präparators. Bei jenem Mann, der den Luchs abgeschossen haben dürfte, soll es sich um einen 64-jährigen Jäger aus der Nationalparkregion handeln.

 

Luchsprojekt droht das Aus

Das Tier soll laut Nationalpark aus der Region stammen, wie sich am Fell des Tieres erkennen ließe, hieß es gegenüber ORF OÖ. Man müsse noch die genetische Herkunft klären. Man fürchte, dass auch die anderen verschwundenen Luchse des Nationalparks ein ähnlich tragisches Schicksal erlitten haben. Insgesamt gelten vier Luchse aus dem Nationalparkals  vermisst. Die Tiere trugen laut ORF zum Teil ein Sendehalsband, das ebenfalls verschwand. Nun droht dem Luchsprojekt das Aus.

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