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Kühbauer: Warum Gartler statt Strebinger spielte

Paul Gartler gab in Molde sein Europa-League-Debüt. Rapid-Trainer Didi Kühbauer erklärt seine Entscheidung, Richard Strebinger auf die Bank zu setzen.

Sebastian Klein
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Paul Gartler überzeugte in Norwegen.
Paul Gartler überzeugte in Norwegen.
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0:1! Rapid musste sich am Donnerstagabend nach einer schwachen Darbietung Molde auswärts 0:1 geschlagen geben. Nach zwei Spieltagen stehen in der Europa-League-Gruppenphase null Punkte zu Buche. Der Auftakt war daheim mit 1:2 gegen den FC Arsenal verloren gegangen – trotz Führung und starker Leistung.

Trainer Didi Kühbauer suchte im Anschluss an die neuerliche Niederlage nach Gründen. Vielleicht der Kunstrasen? Oder, weil man "drei Tage wie ein toter Fisch im Hotel" herumliegen musste? Die Gedankenspiele beendete er im Interview bei "Puls 4" schnell, er wolle schließlich keine Ausrede suchen. An einem lag die Niederlage ganz bestimmt nicht: Debütant Paul Gartler.

Der 23-Jährige wurde von seinem Trainer überraschend für die Startelf nominiert. Richard Strebinger, die eigentliche Nummer 1, musste zusehen. Er hatte die Arsenal-Heimniederlage mit einem Patzer eingeleitet.

    Mit dem Vize-Meistertitel endete die vergangene Saison erfolgreich für Rapid, wie schlagen sich die Grün-Weißen 2020/21 - die Diashow zum Durchklicken!
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    Mit Strebinger unzufrieden

    Kühbauer erklärte seine Entscheidung: "Strebinger hat in den letzten Wochen eher nicht den glücklichsten Eindruck hinterlassen. Er ist aber noch immer ein guter Torhüter. Deshalb haben wir uns diesmal für Paul Gartler entschieden."

    Mit der Leistung seines Goalies war der Coach zufrieden: "Fürs erste Spiel in Europa, glaube ich, war es schwer in Ordnung. Es freut mich, dass ich ran durfte und der Mannschaft helfen konnte. Aber wir müssen jetzt weiterschauen und dürfen die Köpfe nicht hängen lassen. Jetzt heißt es weiter nach vorne schauen."

    Gartler rätselt

    Was bedeutet das für Strebinger – kommt es zur Ausbootung? Kühbauer ließ sich noch nicht in die Karten blicken.

    Gartler freute sich über das Debüt, war angesichts des 0:1 aber geknickt: "Ich habe mich natürlich gefreut, dass ich diesmal dabei sein durfte. Aber darum kann ich mir im Nachhinein nichts kaufen. Niederlage bleibt Niederlage."

    Wie es nun weitergeht? Darauf hat auch er noch keine Antwort: "Das war für mich schon überraschend. Ich werde das jetzt einmal sacken lassen und dann schauen, wie sich der Trainer weiter entscheidet."

      Europa League: Rapid gegen Arsenal
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